Italien führt Kindersitze mit Alarm ein

Eltern mit italienischem Wohnsitz sind künftig in Italien verpflichtet, ihre Kindersitze für Kinder bis zu vier Jahren mit Warnsystemen auszustatten. Foto: stock.adobe.com/REDPIXEL

In Italien müssen Kindersitze für Kinder bis zu vier Jahren seit November per Gesetz mit einem Alarmsystem ausgestattet sein, das Eltern davor bewahren soll, Kinder versehentlich im Auto zurückzulassen.

Wie das italienische Verkehrsministerium mitteilt, sind Eltern verpflichtet, an ihren Kindersitzen ein Warnsystem zu installieren, das visuell, akustisch, mit Vibration, per SMS oder Messengerdienst über den zurückgelassenen Nachwuchs im Auto informiert. In den vergangenen Jahren verstarben in Italien mehrfach Kleinkinder an Hitzschlag, nachdem sie in parkenden Autos sitzen gelassen wurden.

Urlauber mit Mietwagen betroffen

Die neue Gesetzgebung betrifft alle in Italien zugelassenen Fahrzeuge und Autofahrer mit italienischem Wohnsitz. Deutsche Italienurlauber sind mit eigenem Fahrzeug von der Regelung ausgenommen, müssen sich aber bei der Nutzung eines Mietwagens nach geeigneten Kindersitzen beim Vermieter erkundigen. Mitgebrachte, eigene Kindersitze ohne Warnsystem sind in den italienischen Mietwagen für Kinder unter vier Jahren nicht mehr zulässig. Geeignete Warngeräte sind in Italien im Handel oder online für rund 50 Euro erhältlich und werden vom Staat mit 30 Euro bezuschusst.

Hohe Geldbußen bei Verstößen

Verstöße werden hart bestraft und kosten zwischen 83 und 333 Euro. Autofahrer mit italienischem Wohnsitz müssen zudem mit Punkten im Register für Verkehrsdelikte rechnen. In einer Übergangszeit bis zum 1. März 2020 sollen Verstöße allerdings noch nicht polizeilich geahndet werden.

 

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