Skiurlaub vom Veranstalter

Bei der Planung ihres Skiurlaubs setzen viele Brettlfans auf Eigenregie oder örtliche Busunternehmer. Doch auch die großen Reiseveranstalter servieren maßgeschneiderte Angebote zum Thema Wintersport, wie Oliver Joachimsthaler, Leiter des ARCD Reisebüros, erläutert.

Herr Joachimsthaler, welche Argumente sprechen dafür, den Skiurlaub bei einem klassischen Reiseveranstalter zu buchen?

Mit der enormen Vielfalt ihres Angebots bieten große Veranstalter wie TUI oder Neckermann gerade Unentschlossenen eine echte Orientierungshilfe: Die Winterkataloge verschaffen einen Überblick über die wichtigsten Skigebiete aller Alpenländer sowie Tschechiens; die USA und Kanada kommen zum Beispiel bei DERTOUR noch hinzu. Wie in einem Skiatlas erhält man Informationen zu Pistenkilometern, Schwierigkeitsgraden der Abfahrten und Liftpass-Preisen. Verschiedene Zielgruppen wie Einsteiger, Könner, Familien, Snowboarder, Langläufer oder Feierhungrige finden dank übersichtlicher Symbolik problemlos das richtige Revier. Ergänzend dazu präsentieren die Kataloge Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel, die ebenfalls wieder alle wichtigen Informationen für Wintersportler, z. B. die Entfernung zum nächsten Lift oder Skibus, auflisten.

Welche Vorteile bieten veranstaltergebuchte Skireisen noch?

Zunächst ist da der Vorteil des „Alles aus einer Hand“: Unterkunft, bei Fernzielen natürlich auch die Fluganreise, die komplette Skiausrüstung und zum Teil auch der Skipass können vorab im Paket gebucht werden. Sparaktionen gibt es ebenfalls: Der von den Sommerkatalogen bekannte Frühbucher-Rabatt ist bis Ende September gültig; hinzu kommen Hotel-Rabatte, z. B. bis zu 100 Prozent Kinderermäßigung bei zwei Vollzahlern im Doppelzimmer. Gerne unterbreiten wir Clubmitgliedern auf ihre Ansprüche abgestimmte Angebote oder schicken ihnen aktuelle Kataloge zur ersten Übersicht zu. 

Bei aller Planung: Die Intensität des Schneefalls können auch Reiseveranstalter nicht vorhersagen. Was passiert, wenn die weiße Pracht im Skigebiet ausbleibt?

Auch hier gibt es Abhilfe: Thomas Cook, Neckermann und – mit leichten Einschränkungen – TUI bieten ihren Kunden eine „Schneegarantie“, d. h., sollten bis sieben Tage vor Anreise nicht mindestens 75 Prozent der Lifte im gewählten Skigebiet geöffnet sein, können Kunden kostenfrei auf eine andere Region umbuchen. Wer auch das vermeiden will, entscheidet sich am besten für ein Gebiet wie die Hohen Tauern, wo aufgrund der besonderen Lage und der umfassenden Ausrüstung mit Schneekanonen eigentlich nie mit grünen Hängen zu rechnen ist und man im Fall des Falles auf einen Gletscher ausweichen kann.